Die Sache mit der Angst..
Am Anfang war es nur ein Gefühl. Ein bisschen Unruhe, ein bisschen Grübeln. Nichts, was man nicht irgendwie wegschieben konnte. Aber etwas über das man immer öfters nachdenkt.
konnte.
Aber mit der Zeit wurde es mehr.
Die Gedanken lauter. Die Angst stärker.
Plötzlich waren da Situationen, die sich nicht mehr „normal“ angefühlt haben. Dinge, die früher leicht waren, wurden schwer. Und irgendwann merkt man: Es schränkt dich ein. Total.
Man fängt an, Dinge zu vermeiden.
Man sagt öfter ab.
Man zieht sich zurück.
Und gleichzeitig versteht man selbst nicht richtig, warum.
Denn das Verrückte ist:
Angst ist oft nicht rational.
Du weißt eigentlich, dass nichts passiert.
Du weißt, dass es keinen echten Grund gibt.
Aber dein Körper fühlt etwas anderes. Dein Kopf malt Szenarien aus, die sich absolut real anfühlen.
Und genau das macht es so schwierig.
Es ist kein „Reiß dich zusammen“.
Es ist ein innerer Kampf zwischen Verstand und Gefühl.
Aber nur weil Angst nicht rational ist, heißt das nicht, dass du ihr ausgeliefert bist.
Der erste Schritt ist zu erkennen, was passiert.
Zu verstehen: „Das bin nicht ich – das ist meine Angst.“
Und dann, ganz langsam, Schritt für Schritt, wieder Raum zurückerobern.
Nicht perfekt.
Nicht ohne Rückschläge.
Aber möglich.