Basenfasten – Vorbereitung auf eine bewusste Auszeit und ein bisschen wieder im Kaloriendefizit zu kommen
In den nächsten Tagen beginne ich mit einer Basenfastenkur. Für mich ist das kein Sprung ins kalte Wasser und auch kein Experiment. Fasten begleitet mich bereits seit einigen Jahren, und ich habe verschiedene Fastenkuren kennengelernt und erlebt. Deshalb starte ich nicht bei null, sondern mit einem gewissen Vertrauen in meinen Körper und in die positiven Erfahrungen, die ich bereits gemacht habe.
Jede Fastenzeit hat ihren eigenen Charakter. Mal steht die körperliche Entlastung im Vordergrund, mal die mentale Klarheit oder der Wunsch, Gewohnheiten zu hinterfragen. Diesmal habe ich mich für das Basenfasten entschieden. Es wirkt für mich wie eine sanfte Form des Fastens, die dennoch Raum schafft, um bewusster zu essen, zur Ruhe zu kommen und den Alltag etwas zu entschleunigen.
Die Vorbereitung beginnt nicht erst mit dem ersten Fastentag. Schon jetzt achte ich darauf, meinen Konsum von Kaffee, Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln zu reduzieren. Gleichzeitig füllt sich meine Einkaufsliste mit frischem Gemüse, Kräutern, Kartoffeln, Salaten und Obst. Allein dieser Schritt verändert bereits meinen Blick auf Ernährung und erinnert mich daran, wie gut einfache Lebensmittel tun können.
Aus früheren Fastenkuren weiß ich, dass die ersten Tage oft die größte Herausforderung sind. Der Körper stellt sich um, Routinen verändern sich, und manchmal meldet sich der innere Schweinehund etwas lauter als sonst. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass sich nach dieser Phase häufig ein Gefühl von Leichtigkeit, Klarheit und neuer Energie einstellt.
Dieses Tagebuch soll mich durch die kommenden Tage begleiten. Ich möchte festhalten, wie es mir körperlich und mental geht, welche Herausforderungen auftauchen und welche kleinen oder großen Erkenntnisse sich zeigen. Vielleicht wird es eine Reise zu mehr Achtsamkeit, vielleicht einfach eine wohltuende Pause vom Gewohnten – wahrscheinlich von beidem ein wenig.
Heute steht die Vorbereitung im Mittelpunkt. Morgen Abend das eigentliche Basenfasten. Brühe habe ich bereits gekocht und abgefüllt.
Da diese Woche ein sehr langes Wochenende ansteht und nur eine 3 Tage Woche denke ich, ist das ein sehr guter Zeitpunkt. Ich werde dieses mal exogene Ketone zu mir nehmen, damit ich nicht so krasse Entzugserscheinungen habe. FOODNOISE ist eins der schlimmsten Gefühle, die man haben kann. Außerdem möchte ich eine Inline Skates Tour machen. Da vergeht die Zeit immer am schnellsten. Mein Ziel ist es einen Tageumsatz von 3000 Kcal zu schaffen.
Thema Einlauf. Ist für mich mittlerweile kein Problem mehr. Kaffeeinlauf möchte ich probieren. Das Glaubersalz bekomme ich nicht runter. Mich würgt es da mittlerweile so sehr. Ich muss eine Alternative finden. Also geh ich heute mal in die Apotheke